Axway Track & Trace zur Erkennung illegaler Verbreitung

Man spricht von illegalen Distributionskanälen, wenn ein Produkt ohne Wissen des Herstellers über nicht autorisierte „Graumarkt“-Vertriebskanäle verkauft wird. Diese Art illegaler Produktverbreitung, ob von medizinischen Geräten, Pharmazeutika, High-Tech-Equipment oder Shampoo, gefährdet die Marke und die Gewinnspanne des Unternehmens. Sie steigert die Kosten des Kundendienstes, verursacht Nachfrageschwankungen und erhöht die Anfälligkeit für Produktfälschungen. Und sollten Produkte falsch etikettiert oder manipuliert werden, ist sogar die öffentliche Sicherheit gefährdet.

Ihre Distributionspartner sind dazu verpflichtet, sich an die allgemeinen Bedingungen Ihrer Partnerprogramme zu halten. Die Verantwortung für die Durchsetzung dieser Bedingungen obliegt jedoch letztlich Ihnen.

Axway Track & Trace bietet Ihnen umfassende Managementfunktionen für die Geschäftslogistik, mithilfe derer Sie illegale Produktverbreitung über ein zentralisiertes Framework für das Management serialisierter Informationen zu Produkten und Distributionskanälen erkennen können. Ereignisse des Produktlebenszyklus werden aus mehreren Quellen aggregiert, darunter disparate interne Systeme und Verkaufszahlen der Vertriebspartner, so dass den Vertriebsmanagern eine einzige Quelle nützlicher Informationen zur Verfügung steht. Track & Trace ist außerdem mit Ihrem Auftrags- und Kundenmanagementsystem integrierbar. So lässt sich die Performance des Distributionskanals mit den Lieferrichtlinien abstimmen, und Abnormitäten werden schnell festgestellt.

Mittels der Assoziation von Seriennummern mit den Stammdaten des Produkts und den Informationen des Distributionskanals über den Produktlebenszyklus hinweg ermöglicht Track & Trace:

  • die Etablierung einer dauerhaften Verbindung zwischen Produkt (Sammel- oder Einzelgüter) und ursprünglichem Bestellauftrag des Vertriebspartners;
  • vertrauenswürdigen externen und internen Parteien Zugriff auf Produktidentifikations-, Logistik-, Status- und Ereignisdaten - über die gesamte Lieferkette hinweg;
  • die Durchführung von Felduntersuchungen über einen Remote-Zugriff, um mit Hilfe von Seriennummern oder einer Kombination von weiteren Identifikationskriterien Produktidentitäten und Distributionskanäle zu validieren;
  • den Abgleich von Ansprüchen aus Incentive-Programmen mit den Richtlinien;
  • die Festlegung individueller Richtlinien, Warnungen, Reports und Dashboards, um Beweisketten zu erzeugen und den für Produktsicherheit oder Markenschutz zuständigen Abteilungen zu helfen, die Informationen der Vertriebspartner auszuwerten;
  • Ihrem Kundendienst die schnelle Beantwortung von Anfragen seitens der Kunden, Partner oder Konsumenten zum Status von Garantie, Rückruf oder Vernichtung von Produkten.

Sie können in einer Region mehrere Event Repositories einsetzen, um die jeweiligen Geschäftsziele zu erreichen; außerdem dezentralisieren Sie auf diese Weise die Speicherung und Verwaltung der serialisierten Ereignisse und senken damit sowohl Ihre Kosten als auch Ihre Risiken. Ein zentrales Event Repository lässt sich mit den regionalen Repositories integrieren, um einen unternehmensübergreifenden und globalen Überblick über die Ereignisse des Produktlebenszyklus zu ermöglichen. So halten Sie die Vorschriften ein und erreichen Ihre Geschäftsziele.